Marsannay

Das Tor zu der "Côte de Nuits" !

 

Sie werden mir sagen, daß Marsannay eine kleine Herkunftsbezeichnung ist. Klein für sein Ausmaß. In der Tat, sein Flächeninhalt beträgt nur 220 h., aber groß durch seine Qualität und die Verschiedenheit der Böden. Bekannt und geschätzt für die Feinheit und den Wohlgeschmack seiner Rosaweine, entdeckt es heute aufs neue seine Tradition der grossen Rotweine die immer seinen Ruf ausmachten.

Halten wir uns zuerst an der langen Geschichte dieses am Eintritt in Dijon, Hauptstadt von Burgund, gelegenen Dorfes an. Ein Schriftstück aus dem Jahre 630 gibt uns bekannt, daß sein Weinanbaugebiet zu dem Stammgut der Abtei von Bèze gehörte.

 

Einige Jahrhunderte später, im Jahre 1158, wurde das Kloster Saint Urbain gegründet, das heute nicht mehr existiert. Im Jahre 1443, in Marsannay, in der Nähe des Baumes von Karl dem Großen, an einem Ort benannt "la Charme", gab Pierre de Beaufremont, einer der hohen vornehmen Herrn Burgunds, das berühmteste Turnier der Christenheit. Wie man sieht, ist Marsannay ein Geschichte reiches Winzerdorf.

Es ist die etwas vergeßene Weinbauvergangenheit die uns im Jahre 1979 dazu brachte unsere erste Parzelle zu erwerben um diesen Rotwein herzustellen, der bis zum Ende des 17.

Jahrhunderts mit den Dörfer Gevrey und Nuits rivalisierte, was Liebreiz und Feinheit betrifft.Unsere Wahl fiel auf das gutgelegene Klima der "Grasses Têtes", eines des wertvollsten Gelände von Marsannay. Die dort wachsenden Trauben erstaunen uns immer wegen ihrer Substanz und ihrer Reichhaltigkeit.

Etwas später erworben wir eine Option auf die Parzelle des "Grand Poirier", wo einige Rebstöcke mehr als fünfzig Jahre alt sind.

Wie unsere Gevrey Chambertins, sind unsere Marsannays am meisten die Frucht des Gemisches in der Kelterei von Trauben die aus all den beschriebenen Parzellen stammen.