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"Wir
sind die geistigen Söhne der alten Böden. Unsere Seele hat
die Erhabenheit und die Qual der von Männerhand geschaffenen
Unermesslichkeit empfangen."
Gaston
Roupnel.
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Einige
Ackerstreifen von den Spitzenweine entfernt, rivalisieren
unsere "Premiers Crus" Weine "Petite Chapelle"
und "Clos Prieur" in Feinheit und Liebreiz mit
ihren glänzenden Vettern.
Es
handelt sich hier um die ältesten Böden des Guts. 1877,
kurz vor der Ausbreitung der Reblaus, hatte sich mein
Ur-Urgroßvater entschloßen eine Parzelle zu erwerben,
nahe bei der "Grande Chapelle", "Ergot"
oder "Petite Chapelle" benannt.
Ironie des Schicksals, im gleichen Jahr wurden die französischen
Weinberge, die eine unglaubliche Dichte von 35000 Rebstöckenn
pro Hektar hatten, von einem kleinen Käfer, von den Winzer
"écrivain" oder "gribouri" genannt
angegriffen
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Die
Weinlese des "ergot" ergab nur 6 Fässer. Jedoch
welch köstlicher Wein ! Arthur, mein Urgroßvater, damals
10 Jahre alt, erinnerte sich mit Ergriffenheit dieses Weins.
Aber
vor allem behielt er in seinem Gedächtnis den Stolz mit
dem sein Vater diesen Nektar im Herbst 1881 für einen astronomischen
Preis von 480 Franken das Fass verkaufte! Einige Jahre später,
im Jahre 1893, als schon einige Weinreben mit amerikanischer
Veredelungunterlagen gepflanzt waren, kaufte Louis sein
"Clos Prieur" nahe den "Mazis".
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War
es dieser Name der an Kloster erinnerte oder vielmehr seine
steinige Erde, leicht und gut dräniert, die meinen Urgroßvater
dazu entschloßen hatte ? Wir wissen es nicht, doch gleichwie,
Louis war gut inspiriert.
Im
selben Jahr, bei der grossen Weinmesse, Vorgängerin des
berühmten Verkaufs des Hospiz von Beaune, wirde das Ergebnis
seiner ersten gepfropften Rebstöcke von seinen Winzerfreunden
und Liebhaber der gesamten "Côte" gefeiert !
Heute,
unsere alten Gelände des "Premiers Crus", diese
"Petite Chapelle" und dieses "Clos Prieur",
lassen uns glauben, daß der Mensch auf mysteriöse Weise
den Boden besitzt den er bewirtschaft.
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In
Wirklichkeit beherrscht das Gelände den Menschen und diese
Besitzergreifung, eine gemeinsam gewonnene Kraft, ist gegenseitig
und nicht übertragbar.
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