Chapelle-Chambertin

Wenn das Paradis auf Erde wäre, würde zweifellos "La Chapelle" sein Weinekeller sein!

Die Vorfahren nannten ihn große "Chapelle" oder hohe "Chapelle" (Kapelle). Einer der kleinsten berühmter Weine von Gevrey, ist er auch einer der grösßten was Kompliziertheit und Feinheit angeht.
Seine Geschichte ist von der Frömmigkeit geprägt !

Gleich neben dem "Clos de Bèze" gab es früher ein kleines Oratorium, 1155 erbaut und unter die Invokation Unserer Hohen Frau gestellt, kam es außer Gebrauch im XIV. Jahrhundert. Die Winzer waren sehr betrübt. Daraufhin wurde diese Kapelle wieder aufgebaut und am 14. Juli 1457 aufs neue geweiht.

Die fromme, um den Bischof Philibert von Beaujeu versammelte Gemeinde, ließ die Früchte ihrer Arbeit zum Paradies steigen.Arbeit, Beharrlichkeit, Mut, all dies stack in unserem Großvater Louis. Es bedurfte aber noch viel mehr um diese schöne Parzelle "Chapelle" zu erwerben und dieses mehr nannte sich Freundschaft.

So gegen 1890, unser Großvater der von Chambolle-Musigny kam, machte die Bekanntschaft des Herrn Truchetet.

Dieser hatte eine Leidenschaft, die Mechanik und war ein genialer Bastler der eine Düngelanze herstellte um die Reblaus mit Schwefelkohlenstoff zu bekämpfen. Zu dieser Zeit richtete die Reblaus grossen Schaden in Burgund an. Die Bekämpfung wurde organisiert. Louis Trapet hatte bald begriffen, daß es wichtiger war die alten französischen Weinstöcke auszureisßen und durch amerikanische Veredelungsunterlagen, die den Insektenstichen widerstanden, zu ersetzen.

Sein alter "Schwefler" blieb dabei an die Wirksamkeit der Chemie zu glauben. Der Wiederaufbau der Côte d'Or Weinberge mit amerikanischen Pflanzen wurde untersagt. Doch das sollte kein Hindernis sein ! Nachts begab sich Louis zum Bahnhof von Chagny in der Saöne et Loire gelegen, um seine Pfropfen zu holen und tagsüber bepflanzte er den Weinberg "La Chapelle". Die alten Pinots Noirs "noiriens" waren gerettet.

Heute noch, liefern uns diese alten Stöcke den Saft ihres Gelände. Aus diesem warmen Boden, nicht sehr tief und gut entwässert, bestehend aus feinem Ton und aus Kalkblöcken, fast an der Oberfläche, entstehen die feinen Weine, reich und ausdrucksvoll.

Diese "Chapelle" ist wie der "kleine Jesus" der einem in dier Kehle in Samthosen herunterrinnt".