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Dieser
hatte eine Leidenschaft, die Mechanik und war ein genialer Bastler
der eine Düngelanze herstellte um die Reblaus mit Schwefelkohlenstoff
zu bekämpfen. Zu dieser Zeit richtete die Reblaus grossen Schaden
in Burgund an. Die Bekämpfung wurde organisiert. Louis Trapet
hatte bald begriffen, daß es wichtiger war die alten französischen
Weinstöcke auszureisßen und durch amerikanische Veredelungsunterlagen,
die den Insektenstichen widerstanden, zu ersetzen.
Sein
alter "Schwefler" blieb dabei an die Wirksamkeit der
Chemie zu glauben. Der Wiederaufbau der Côte d'Or Weinberge
mit amerikanischen Pflanzen wurde untersagt. Doch das sollte
kein Hindernis sein ! Nachts begab sich Louis zum Bahnhof von
Chagny in der Saöne et Loire gelegen, um seine Pfropfen zu holen
und tagsüber bepflanzte er den Weinberg "La Chapelle".
Die alten Pinots Noirs "noiriens" waren gerettet.
Heute noch, liefern uns diese alten Stöcke den Saft ihres Gelände.
Aus diesem warmen Boden, nicht sehr tief und gut entwässert,
bestehend aus feinem Ton und aus Kalkblöcken, fast an der Oberfläche,
entstehen die feinen Weine, reich und ausdrucksvoll.
Diese
"Chapelle" ist wie der "kleine Jesus" der
einem in dier Kehle in Samthosen herunterrinnt".
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